CD Aufnahmen

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Barocke Klangpracht

Die im März 2014 eingespielte Orgel-CD ist erhältlich. Friedemann Johannes Wieland präsentiert auf dieser CD „Barocke Klangpracht“ folgende Werke von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach (dessen 300. Geburtstag sich 2014 jährt).

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Mit Toccata, Adagio & Fuge in C-Dur (BWV 564) beginnt Friedemann Johannes Wieland furios die zweite CD seiner „Neuen Orgeledition Ulmer Münster“.

Er hat fünf Werke von Vater und Sohn Bach eingespielt. Der Sohn: Es ist der berühmteste, der vor 300 Jahren geborene Carl Philipp Emanuel Bach. „Barocke Klangpracht“ heißt die CD, und das ist keinen Takt lang übertrieben. Aus verschiedenen Gründen: Die generalgestimmte Walcker-Orgel ermöglicht mit 100 Registern und circa 8900 Pfeifen gewaltigen Kirchensound; die Aufnahme bietet dank aufwendiger Technik einen perfekten kathedralischen Raumklang. Und das Making-of gehört dazu, ist auf dieser CD präsenter als vor Ort: Mächtig fauchen und brummen die Bässe.

Aber vor allem hat Münsterorganist Wieland ein prächtiges Programm ausgewählt, das er in teils erstaunlichen Klangfarben registriert hat (Glockenspiel etwa im Allegro von Carl Philipp Emanuel Bachs B-Dur-Orgelsonate), aber ebenso brillant wie tempogeladen aufführt.

Schon mit besagter C-Dur-Toccata reißt er groß und festlich dieses Orgelkonzert auch für den heimischen CD-Player auf. Wieland gelingt es hervorragend, die barocken Werke zu akzentuieren, zu formen, ja klangvoll zu strukturieren – das Adagio mit Trompetenmelodie. Eine Entdeckung sind die tatsächlich „empfindsameren“ Stücke des Bach-Sohnes. Der Vater jedoch komponierte die Hits für die Ewigkeit. Natürlich fehlen Toccata & Fuge in d-Moll auf dieser CD als überwältigendes Finale nicht.
(Südwestpresse, Jürgen Kanold, 04/06/2014)

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Orgelmusik der Romantik

Mit dieser CD legt Münsterorganist Friedemann Johannes Wieland 2013 erstmals eine Münsterorgel-CD vor, die ausschließlich mit  Orgelmusik der Romantik gestaltet ist: mit französischer Orgelromantik und zwei Sonaten von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

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Nach der Ausreinigung der Pedaltürme und einer Generalstimmung im Jahr 2012 klingt das Instrument offen und wuchtig: passend zum romantischen Repertoire, das Friedemann Johannes Wieland (…) für seine Einspielung gewählt hat. Man hört, wie genau er mit dem Instrument und seinen Möglichkeiten vertraut ist. Zwischen zartem Pianissimo und prachtvollem Tutti zieht er ebenso effekt- wie geschmackvoll alle Register, die für eine fesselnde Interpretation notwendig sind. (…) Ein souveräner, mitreißender Start in die Neue Orgeledition Ulmer Münster.  (Ulrike Albrecht, Tonkünstlerforum 91/2013)

„Tempo, Dynamik und Klanggebung wurden für jede der romantischen Partituren neu gefunden. Dahinter steht ein Gleichmaß von Technik, Geschmack und Interpretationswillen.“ (Böblinger Kreiszeitung 06/13, Wolfgang Teubner)