Rückblick Konzertreise 2016

Am Samstag, 5. November 2016 um 17 Uhr feierte der Motettenchor der Münsterkantorei mit einem festlichen Konzert sein 60-jähriges Bestehen.

Fast auf den Tag genau trat 1956 der von KMD Hans-Jakob Haller neu gegründete Motettenchor erstmals bei einem Konzert im Ulmer Münster auf. 1972 übernahm KMD Edgar Rabsch die Leitung, 1991 KMD Friedrich Fröschle. Seit 2010 steht der Motettenchor nun unter Leitung von Münsterkantor Friedemann Johannes Wieland.

Mit dem Konzertprogramm GLORIA war der Motettenchor gemeinsam mit dem Bläserensemble „blechimpuls“ und dem Organisten Jens Wollenschläger auf Konzertreise in Österreich:

Samstag, 29.10. Konzert 19 Uhr Dom zu Linz
Sonntag, 30.10. Hohe Messe, 10.15 Uhr Stephansdom Wien
(Live-Übertragung im Klassik-Dom-Radio)
Sonntag, 30.10. Konzert, 18 Uhr Jesuitenkirche Wien
Dienstag, 1.11. Konzert, 18 Uhr Heilandskirche Graz

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Schwörkonzert 2016

Am Samstag, 16. Juli 2016 bildet das Schwörkonzert um 19 Uhr den Auftakt zu Ulms großem Festwochenende.

In diesem Jahr stehen Werke dreier großer Komponisten der Romantik auf dem Programm:
Die große und festliche „Graner Festmesse“ von Franz Liszt (dessen Todestag sich am 31. Juli zum 130sten Mal jährt) steht im Mittelpunkt des Konzertes. Ein großartiges und farbenreiches Werk für Chor, Solisten und Orchester.
Zu Beginn des Konzertes erklingt Max Regers (1873-1916)  „Einsiedler“, ein sehr faszinierenden Werk für Orchester, Bariton und Chor.
Zum Abschluss bildet Robert Schumanns „Abendlied“ den Übergang zur Lichterserenade, ein sehr stimmungsvoller Abschluss des Konzertabends.

Dieses Konzert ist auch Bestandteil des großen Ulmer/Neu-Ulmer Max-Reger Zyklus 2016.

Der Kartenvorverkauf beginnt am 25. Juni.


Familienkonzert „Rund ums Jahr“

Am Freitag, 8. Juli musizieren die Kinderchöre und der Jugendchor der Münsterkantorei um 18 Uhr das Familienkonzert „Rund ums Jahr“ im Chorraum des Münsters.

In einem abwechslungsreichen und weit gespannten Bogen singen die Chöre einstimmige und mehrstimmige Kompositionen verschiedener Epochen, das Publikum wird auch zum Mitsingen eingeladen. Mit diesem Konzert stellt sich auch unsere neue Kinderchorleiterin, Stephanie Dinkelaker, musikalisch vor.

Der Eintritt ist frei, um Spenden zur Deckung der Kosten wird gebeten. Herzliche Einladung!



Antonín Dvořáks „Stabat Mater“

Stabat Mater ist ein sehr anrührendes Werk, in dem der Komponist bei der Vertonung der mittelalterlichen Sequenz, in der die Mutter Jesu ihren Schmerz über den gekreuzigten Sohn formuliert, die eigene Trauer über den Verlust mehrerer Kinder einfließen lässt.

Die aus zehn Versen bestehende Sequenz bestimmt auch den formalen Rahmen der Komposition. Der Auslöser für die Komposition wird im Verlust der Tochter Dvoraks im September 1875 gesehen, erste Skizzen entstehen im Frühjahr 1876. Im Jahr 1877 folgen die nächsten schweren Schicksalsschläge: zwei weitere Kinder Dvoraks sterben im Kindes- oder Säuglingsalter. Diesen Schmerz hört man seinem Werk einerseits an, andererseits findet er auch musikalisch und klanglich eine sehr feinsinnige Befreiung aus dieser Trauer hin zu Trost und Zuversicht.
Am 23. Dezember 1880 wird das Oratorium in Prag uraufgeführt, eine Aufführung im Jahr 1884 in der Royal Albert Hall verschaffte dem Werk und dem Komponisten den endgültigen internationalen Durchbruch.